Telezentrische f-Theta Objektive mit 48 mm Brennweite

04. January 2021

Allgemein gilt in der Optik die Regel, dass eine große bildseitige NA zu geringen Spotgrößen führt. Das bedeutet, dass steil fokussierte, beugungsbegrenzte Strahlen einen sehr feinen Fokus zur Folge haben. Somit können f-Theta Objektive mit kurzen Brennweiten und großen Eingangsstrahldurchmessern im Allgemeinen einen geringeren Fokusdurchmesser erreichen als langbrennweitige Objektive für kleine Eingangsstrahlen.

Das lässt sich auch an der Formel zur Berechnung des minimalen Spotdurchmessers erkennen:

 

dF =  λ·APO·f'·M² / dL

dF: Spotdurchmesser   /   λ: Wellenlänge   /   APO: Apodisationsfaktor   /   f': Brennweite   /   M²: M²-Wert des Lasers   /   dL: Eingangsstrahldurchmesser

 

Mit unseren neuen 48 mm Objektiven haben wir unsere Serie an telezentrischen Objektiven nochmals erweitert. Die Objektive sind insbesondere für Hochleistungsanwendungen aus Bereichen der Mikrofertigung geeignet. Schließlich können sie auf Grund des Linsenmaterials (Vollquarz) und der speziellen absorptionsarmen Vergütungen selbst sehr hohen Energiedichten ausgesetzt werden ohne dabei Schaden zu nehmen. Gerade für ultrakurz gepulste Laser ist ein Design ohne interne Rückreflexe wichtig. Darauf wurde bei der optischen Auslegung besonderen Wert gelegt.
Die Objektive können mit Scannern für Eingangsstrahlen zwischen 7 mm und 15 mm genutzt werden. Ein Adapterring ermöglicht eine einfache Installation am Scanner. Aufgrund der kurzen Brennweiten sind extrem geringe Spotdurchmesser von 6 μm bei 1064 nm, 3 μm bei 532 nm und 2 μm bei 355 nm möglich.

 

ProduktnummerWellenlänge [nm]Brennweite [mm]Scanfeld [mm x mm]max. Eingangsstrahl-Ø [mm]Arbeitsabstand [mm]
S4LFT4147/3281030 - 109048,17 x 715,061,1
S4LFT4148/292515 - 54548,06 x 615,060,0
S4LFT4149/07535548,16 x 615,069,3