Bitelezentrische Objektive für höchste Anforderungen

16. December 2019

Größere Sensoren, kleinere Pixel – ein eindeutiger Trend in der Sensor Technologie, der auch in der industriellen Bildverarbeitung immer mehr Einzug hält.

Besonders beliebt sind derzeit Sensorgrößen wie 1.1“ oder 4/3“ z.B. die IMX Serie von Sony. Die gleichzeitig hohe Auflösung der Sensoren von 3,45 µm Pixelgröße stellt einen hohen Anspruch an die Abbildungsleistung der Optiken. Zusätzlich sind diese Sensoren häufig mit einem Linsen Array ausgestattet, um die Lichtmenge auf den Sensor zu erhöhen. Damit Shading Effekte, gerade in den Ecken des Sensors, vermieden werden, können nur kleine Einstrahlwinkel auf den Sensoren akzeptiert werden.

Speziell für diese größeren Sensoren mit hohen Anforderungen an die Performance stellen wir Ihnen drei neue Objektive für unterschiedliche Feldgrößen vor. Die Objektive S5LPJ1762 und S5LPJ6162 sind jeweils bis zu einer Sensorgröße von 24 mm und eine Pixelgröße von 3,45 µm Pixelgröße ausgelegt (z.B. Sony IMX387). Das Objektiv S5LPJ1862 ist für eine max. Sensorgröße von 17,6 mm und einer Pixelgröße von 3,45 µm gerechnet (z.B. Sony IMX253). Darüber hinaus sind alle drei Objektive auch für die neue Sony-Reihe „Pregius S“ mit 2,74 µm Pixelgröße  und Sensordiagonale 19,2 mm einsetzbar (z.B. Sony IMX530).

Durch die beidseitige Telezentrie der Optiken können kleinste Einfallswinkel auf den Sensor garantiert werden und so Randabschattungen vermieden werden.

Um die Kompatibilität für einen Farbsensor bzw. für eine sichtbare Breitbandbeleuchtung zu gewährleisten, sind die Objektive im Bereich von 400 nm bis 700 nm farbkorrigiert, d.h. sie weisen einen geringen lateralen Farbfehler über den gesamten VIS Bereich auf . Für NIR Anwendungen ist die Transmission bis 900 nm optimiert. Alle genannten Objektive sind jeweils mit C-Mount, M35x0,75 und M42 Anschluss verfügbar.